Archiv für das Tag 'Language School'

Sprachschule bestanden!

Clude 23. September 2009

Den Eintrag hier bin ich schon lange schuldig. Am 11. September war es endlich soweit. Die Klasse traf sich wie gewöhnlich im Schulzimmer. Wie üblich waren auch nicht alle anwesend… :) Nach einer kleinen Gesprächsrunde was jeder nun so machen wird, ergrief die Lehrerin das Wort. Zuerst wurden Auszeichnungen an diejenigen verteilt, die nie gefehlt hatten. Das waren sogar ganze 2 Stück. Hätte nicht gedacht, dass es überhaupt jemand kriegt. Danach bat die Lehrerin jeden Einzelnen nach vorne und übergab uns das Zertifikat. 70% insgesamt in den Bereichen Hören, Sprechen, Lesen und Schreiben mussten erreicht werden um den Kurs zu bestehen und danach Level 2 antreten zu können. Trotz meines kleinen Ausrutschers in der Zwischenprüfung und vielen gefehlten Stunden aufgrund von Stundenplankollisionen mit den normalen Unikursen habe ich mit 74% bestanden. Das heisst, dass ich jetzt Sprachniveau A2 in Koreanisch habe!! :)

Schulevent

Clude 10. August 2009

Letzten Freitag stand anstatt normalem Schulunterricht ein Event am Nachmittag auf dem Programm. Einige Schüler haben gesungen, getanzt oder Piano gespielt. Teilweise waren sie echt gut. Ich hatte auch einen kleinen Auftritt. Ich bin derjenige der zuerst alleine performt. ;) Man sieht also sehr gut, dass ich genügend Sommertraining gemacht habe :)

Ich hab hier noch ein paar Bilder auf die Galerie geladen. Allerdings habe ich nicht alle Bilder selber gemacht. Von mir sind nur die Schönen :)  

Language School

30 Photos

 

Die Sprachschule

Clude 17. July 2009

Ich besuche mittlerweile schon 2 Wochen den Koreanischunterricht. Jeden Tag 4 Stunden von 9 Uhr morgens bis 1 Uhr am Mittag. Wir haben 2 verschiedene Lehrerinnen die sich jeweils die 4 Stunden untereinander aufteilen. Ich glaube es ist ihnen zu anstrengend uns 4 Stunden lang unterrichten zu müssen. :) Sie sind beide sehr nett. Die erste Lehrerin kann gut englisch und zu unserer Überraschung sogar noch deutsch. Die zweite Lehrerin spricht allerdings kaum ein Wort englisch. Daher sind ihre Erklärungen manchmal nicht ganz so einfach zu verstehen. Wir lernen jeden Tag sehr viel neuen Stoff, was zusätzliches repetieren unerlässlich macht, wenn man den Anschluss nicht verlieren will. Bis jetzt kann ich mich in koreanisch vorstellen und einfache Dinge fragen wie: Wohin gehst du? Was machst du? Was möchtest du bestellen? Wieviel kostet das? Wann hast du Geburtstag? usw… Natürlich kann ich auch all diese Fragen beantworten. Es macht mir ziemlich Spass und ich versuche auch immer das Gelernte später irgendwie anzuwenden.

Die Klasse ist auch super. Wir sind 12 Schüler, 7 Männer, 5 Frauen und setzen uns aus verschiedensten Nationen zusammen. 1 Chilene, 1 Saudi-Arabier, 1 Amerikaner, 1 Deutscher, 2 Japanerinnen, 1 Taiwanerin, 2 Chinesinnen und 2 Chinesen. Diese heterogene Zusammensetzung gewährleistet, dass jeder irgendwie Anschluss an die Klasse hat. So sind wir auch gestern zum ersten Mal zusammen Abendessen gegangen. Manuel, der Amerikaner, hat für uns in einem typischen koreanischen Restaurant reserviert.

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Man sitzt also am Boden. Ich fand das allerdings ziemlich unbequem. Als erstes zieht man also seine Schuhe am Eingang aus und stellt sie in ein Regal. Deshalb immer aufpassen, dass man keine stinkenden verlöcherten Socken trägt. ;) Wir haben danach Samgyupsal (Speckbarbecue, 삼겹살), Dwaeji galbi (Schweinefleischbarbecue, 돼지갈비) und Samgyetang (Poulet in Ginsengsuppe, 삼계탕) bestellt. Wie man auf dem Bild sieht, bekommt man auch unzählige Nebengerichte serviert. Alles in allem schmeckte das Essen super!

Danach sind wir noch ins Starbeer weitergezogen, eine Bar auf einer Terrasse, und haben uns dort ein bisschen in Kultur geübt. :)

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Erster ganzer Tag in Seoul

Clude 3. July 2009

Als erster musste ich gleich bei der Sprachschule um 10 Uhr beim Informationsanlass antraben. Und da hab ich mich auch schon verspätet, was allerdings nicht schlimm war. Sie haben einem danach die Temperatur gemessen. Offenbar hatte ich kein Fieber. Ich habe mich zwar vorher im Subway recht schlecht gefühlt, was wohl aber eher frühstückbedingt war. Danach schenkten sie uns ein farbiges T-shirt und erzählten in koreanisch, japanisch,  chinesisch und englisch von der Schule.

Danach gings erstmal auf Zimmersuche. Ich habe einige oneroomtels besucht und angeschaut. Die meisten Zimmer sind ziemlich klein ausgemessen. Toilette und Dusche war bei den Zimmern in einem kleinen Abteil integriert. Jedoch längst nicht bei jedem. Für ein Zimmer mit Toilette und Dusche bezahlt man mindestens 400′000 KRW was rund 400 CHF sind. Ich habe mir dann noch beim real estate Typen zwei Studios zeigen lassen. Allerdings wäre nur eines für 6 Monate mietbar gewesen. Der andere Vermieter wollte mindestens einen Vertrag von1-2 Jahre abschliessen. Beim ersten Zimmer würde ich 350′000 KRW monatlich bezahlen und eine Kaution von 5 Mio Won hinterlegen. Allerdings hat mir die Nachbarschaft dort überhaupt nicht gefallen.

Nach dem Mittagessen besuchte ich kurz die Stadtviertel Insadong und Myeong-Dong. In Insadong gibt es viele traditionelle Geschenke zu kaufen. Zum Beispiel hier im Ssamzie.

In Myeong-Dong war ich nur kurz. Es war schon spät und um nach Hause zu gehen, genügte eine Stunde nicht. Auffallend waren aber die vielen Leute :)

Vorbereitung

Clude 10. June 2009

In weniger als 3 Wochen fliege ich nach Südkorea um an der Korea University zu studieren. Es gab und gibt einiges vorzubereiten:

  • Korea University Anmeldung: Die Korea University hat mit der Universität Bern ein Austauschprogramm, welches den ganzen Ablauf regelt. Ich musste mich bei der Uni Bern für den Studienplatz bewerben und sie hat dann auch über die Vergabe des Platzes entschieden. Anschliessend musste ich mich noch als SEP (Student Exchange Program) Student bei der Korea University bewerben. Dazu benötigte ich folgendes: die offizielle Anmeldeform, ein Schreiben über Absicht, Motivation und Ziele, Universitätszeugnis, die Bestätigung der Uni Bern über ihren Zulassungsentscheid, ein Unterstützungsschreibens eines Dozenten, Kopie der Krankenversicherung, 2 Passfotos, Kopie vom Pass, Immatrikulationsbestätigung (da ich weiterhin an der Uni Bern immatrikuliert bleibe und auch nur diese Studiengebühren bezahle). Zusätzlich habe ich mich mittels Dokument der Korea University um ein Scholarship beworben. Ich weiss aber nicht, ob das klappt…. Schön wärs. Achja und dann konnte man sich noch für das Buddy Assistance Program anmelden.
  • Korea University Language school Anmeldung: Dazu musste ich die Application Form, mein Universitätszeugnis, Eine Passkopie, 2 kleine Passfotos und wieder einen Bankkontoauszug von mind. 3′000 USD senden. Zusätzlich musste ich gleich die Anmelde- und Schulgebühr überweisen. Vorsicht beim überweisen! Ich habe meine Bank angeordnet den Betrag in KRW zu überweisen. Der Begünstigte kriegte aber im Ende weniger als der überwiesene Betrag, obwohl ich die incoming und outgoing Spesen mir belasten liess. Ich hab mir das dann so erklären lassen, dass der Wechselkurs bei der incoming Bank anders notiert war. Eine zweite Überweisung ist ökonomisch nicht sinnvoll, so dass ich den Rest bar bezahlen werde.
  • Flug: Ich habe über Emirates gebucht mit einem 3 Stündigen Zwischenstop in Dubai. Hinflugdauer: 6h 20min + 8h 5min. Rückflugdauer: 10h 10min + 7h 10min.
  • Auslandskrankenversicherung: Ich musste mich bei meiner Krankenkasse zusätzlich versichern lassen. Ich habe auch meine Kreditkarte versichern lassen.
  • Studentenvisum: Dazu benötigte ich die Bestätigung der Korea University, einen Bankkontoauszug mit mindestens 3′000 USD Guthaben, ein kleines Passfoto und meinen Pass. Zusätzlich musste ich vor Ort ein Dokument über Absichten in Korea, meine Personalien etc ausfüllen. Dieses ist jedoch auch online abrufbar und vorher ausfüllbar.
  • Impfungen: Hepatitis B. Tollwut und japanische Enzephalitis erachtete mein Doktor als nicht nötig.
  • Touristguide: Ich habe mir einen Guide über http://german.visitkorea.or.kr/ger/index.kto gratis bestellt. Zusätzlich zum Buch sind weitere Infos bzgl. Unesco Weltkulturerbe, Küche und Essen, Karten und Shopping Guides. Kann ich nur weiterempfehlen.
  • Bargeld: Man kann problemlos, vorausgesetzt es macht einem selber nichts aus, bis im Wert von bis zu 10′000 USD koreanische Won ins Land einführen. Für mich tuts aber auch etwas weniger ;) Ansonsten schlägt man sich angeblich gut mit Kreditkarte. Ich habe trotzdem vor vorort ein Konto zu eröffnen.
  • Netzspannung: Ich habe mir einen Adapter für Typ C besorgt.
  • Uni Bern - Departement BWL: Ich musste ihnen ein Abmeldeformular senden, damit sie wissen wo ich bin. Weiter benötigten sie ein learning agreement um zu verifizieren, dass ich keine Kurse belegen will, die ich mir nicht anrechnen lassen kann. Die offizielle Bestätigung der Creditanrechnung geschieht aber erst nach Rückkehr. Problem hierbei ist, dass Kurse in Korea 3 Credits geben bei 3 Semesterwochenstunden. Nach Bologna Reform gibt das hier eigentlich 4.5 Credits.